Die Düfte der Natur entdecken und genießen!

Mit der Aromatherapie werden die Duftbotschaften reiner Pflanzenessenzen gezielt für unsere Gesundheit und Wohlbefinden eingesetzt. Durch eine geschickte Kombination von hochwertigen Aromaölen bewirken sie Erholung und Entspannung für Körper, Geist und Seele. Lassen Sie sich von uns verwöhnen!

Aromatherapie

Die aromatischen Essenzen werden seit 10.000 Jahren in vielfältiger Weise angewendet. Sie sind kein Allheilmittel, dennoch können sie uns im täglichen Leben eine echte Hilfe sein und unser Befinden verbessern.

Ätherische Öle sind äußerst vielseitig einsetzbar und eignen sich nicht nur für die Duftlampe oder Duftbrunnen, sondern auch hervorragend zur Herstellung natürlicher Körper- und Massageöle, für duftende Kräuter- und Blütenbäder, zum Inhalieren und in Heilerdeauflagen.

Geborgenheit, Wohlbefinden, Stressabbau

Gegen die Tristesse der Dunkelheit wirken Zitrusfruchtschalen, allen voran die Bergamotte mit ihrem beruhigenden, ausgleichenden und frischen Duft. „Bergamotteöl ist inhaltsreicher und ausdrucksvoller als das Öl einer Zitrone und ähnelt Parfüm“, sagen unsere Aromatherapeuten.

Mit Orangenschalenöl holen Sie sich einen süß-fruchtigen Gruß aus dem sonnigen Süden ins Haus, der das Gemüt aufwärmt. Zusammen mit Nelkenknospenöl, Zimtrindenöl und einem Nadelbaumgeruch, etwa dem der Weißtanne, verstärkt sich das Wärmegefühl, und Winterduft weht durch das Zimmer. Wer damit schöne Erinnerungen verbindet, kann diese mit würzigen Gerüchen von Kardamomsamenöl und Vanille verstärken. Beide Düfte vermitteln ein Empfinden von Geborgenheit und Wohlbefinden.

Wer sich verwöhnen will, greift zu entspannenden Blütenölen. Sie machen aufgekratzte und gestresste Menschen ruhiger und heben bei Niedergeschlagenheit die Stimmung. Der blumige Duft der Rose oder der Rosengeranie sowie das süße, sinnliche Aroma der Ylang-Ylang-Blüten betören machtvoll. Brauchen Sie eher einen Muntermacher, der Ihre Konzentration ankurbelt, sind Rosmarin, Pfefferminze und Zitronengras die richtige Wahl

Die besondere Kraft der Essenzen

Zu allen Zeiten glaubten Menschen an die reinigende, stimulierende und heilende Kraft dieser Essenzen – nicht ganz zu Unrecht

„Fast alle ätherischen Öle wirken keimreduzierend bis keimtötend“, erklären Simone Jung und Yvonne Mettner.

Pfefferminzöl vertreibt als natürliches Mittel Spannungskopfschmerz. Das zeigen Studien von Professor Hartmut Göbel, Direktor der neurologisch-verhaltensmedizinischen Schmerzklinik in Kiel: „Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung wird an den schmerzhaften Stellen des Kopfes aufgetragen. Es blockiert die Schmerzsignale, verbessert die Durchblutung und aktiviert die körpereigene Schmerzabwehr.“

Lavendelöl, unverdünnt aufgetragen, lindert den Juckreiz nach Mückenstichen. Zudem wirkt es angstlösend und schlaffördernd. Deshalb wird es vielfach auch in Seniorenstiften, Altenheimen und Hospizen angewendet.

Doch bereits zu Beginn des Lebens können Düfte zum Wohlbefinden beitragen. „Ätherische Öle sind für mich aus der Geburtssituation nicht mehr wegzudenken“, sagt die Hebamme Ingeborg Stadelmann aus Wiggensbach im Oberallgäu.

Der Duft nach Jasmin, Lavendel, Muskatellersalbei, Nelke und Rose gibt Entbindungsabteilungen einen Hauch von Geborgenheit und Zuversicht mit einer feinen sinnlichen Note. Die Öle von Zimt, Nelke und Ingwer gelten jedoch als wehenauslösend. Deshalb sollten schwangere Frauen sie meiden.

Weil ätherische Öle jeden Menschen unterschiedlich ansprechen – was den einen betört, findet ein anderer vielleicht abstoßend – , rät Aromatherapeutin Zeh: „Lassen Sie sich von Ihrer Nase führen und verführen, und finden Sie den Duft, der im Moment zu Ihnen passt.“

Aufheller für die Duftlampe

Wenn die Nase reagiert, ist der Verstand erst einmal ausgeschaltet. „Die Nase hat mehr als 30 Millionen Riechzellen“, weiß Professor Hanns Hatt, Leiter des Lehrstuhls für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum. Beim Einatmen gelangen Duftmoleküle in der Luft an diese Sensoren und werden zu Nervensignalen umgewandelt. Diese Impulse erreichen direkt das Gehirn, das Riecheindrücke mit Emotionen verbindet oder mit Erinnerungen verknüpft, wenn die Wahrnehmungen im Hippokampus landen, einem Teilbereich des Großhirns. „Über das Riechen denken wir meistens nicht nach“, sagen unsere Aromatherapeuten Simone Jung und Yvonne Mettner. Wir fühlen uns in einer Atmosphäre wohl oder unwohl. Wenn es also draußen graupelt und schneit oder tristes Schmuddelwetter trübsinnig macht, können erfrischende, anregende Raumdüfte unsere Stimmung aufhellen und uns entspannen. Doch nur natürlichen ätherischen Ölen aus Wurzeln, Samen, Blüten oder ganzen Pflanzen werden heilsame Wirkungen auf Körper und Seele nachgesagt. So enthalten die aus Pflanzen gewonnenen Gemische eine Vielzahl an Substanzen. Im kostbaren Rosenöl etwa finden sich bis zu 400 Einzelstoffe.

Das sollten Sie bitte beachten!

 Einige Regeln für den richtigen Umgang mit Düften

 Knausern Sie mit den Düften!

Zu viel des Guten verursacht Kopfweh.

Die Duftlampe nie länger als ein bis zwei Stunden am Tag brennen lassen.

Bei Schulkindern und Senioren nur die halbe Dosierung anwenden.

Bei Kleinkindern unter vier Jahren immer Rat in der Apotheke holen. So können Kampfer-, Eukalyptus-, Pfefferminz- und Teebaumöl bei Säuglingen und Kleinkindern zu Reflexbedingtem Atemstillstand führen.

Schwangere sollten generell sparsam mit ätherischen Ölen umgehen.
Lassen Sie sich immer in der Apotheke beraten.

Die Öle niemals pur auf die Haut geben. Inhaltsstoffe der Essenzen können die Haut stark reizen und in Kombination mit Sonnenlicht Pigmentflecken verursachen. Ausnahme: Lavendel. Er wirkt entzündungshemmend.

Tipps für die richtige Anwendung:

Raumduft

 Für Einsteiger empfehlen unsere Aromatherapeuten die Duftlampe als einfachste und sicherste Anwendung.
Fünf bis sieben Tropfen des ausgewählten ätherischen Öls genügen meistens, um einen Raum angenehm zu beduften. Bei intensiven Blütendüften wie zum Beispiel Ylang-Ylang reichen ein bis zwei Tropfen des Öls in einer Mischung.
Sind Kinder im Haushalt, eignet sich ein Thermostein besser als eine Duftlampe. Das ist ein auf 38 Grad eingestelltes Keramikheizplättchen, das mit Strom betrieben wird, sodass es keine offene Flamme gibt.

Anwendung am Körper

Für ein Bad 10 bis 15 Tropfen Öl in einem bis zwei Esslöffeln Sahne oder Milch oder einem Esslöffel Honig lösen und dann erst dem Wasser zufügen.
Für Körperpflegeöle rechnet man normalerweise ein bis anderthalb Gramm Öl ? etwa 20 bis 30 Tropfen ? auf 100 Milliliter fettes Öl wie Mandel-, Avocado- oder Jojobaöl.

Qualität in der Apotheke kaufen

Kaufen Sie Essenzen in dunklen Flaschen, und bewahren Sie diese lichtgeschützt auf.
Verwenden Sie nur 100 Prozent naturreine ätherische Öle.

Lassen Sie sich durch unser Fachpersonal rund um die Kosmetik beraten.

 

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